Sven Kohlmeier: Förderung für Einbruchschutz jetzt beantragen

StadtteiltagFür 2017 hat der Bund die Förder­mittel für sogenannte kriminal­präventive Maß­nahmen auf 60 Mio. EUR aufgestockt und die Mindestinvestitionssumme von 2.000 auf 500 Euro herabgesetzt. Somit können auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter, die weniger als 2.000 Euro in Sicherheit investieren wollen, eine Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten.

Erst kürzlich besuchte der Abgeordnete Sven Kohlmeier zusammen mit dem Innensenator Andreas Geisel den Polizeiabschnitt in Kaulsdorf (siehe Foto) und informierte sich u.a. auch über die Entwicklung der Einbruchkriminalität. Die Siedlungsgebiete waren davon in der Vergangenheit besonders betroffen. Die Polizei konnte berichten, dass die Einbruchdelikte aktuell zurückgegangen sind. Dies kann u.a. mit der erfolgreichen Arbeit der Polizei und dem Verfolgungsdruck durch mehrere Festnahmen, aber auch auf besseren Einbruchschutz zurückgeführt werden. Sven Kohlmeier:Wer sein Haus oder seine Wohnung sichert, schützt sich damit am besten vor Einbrechern. Das Angebot der Kreditanstalt ist eine gute Möglichkeit, um Einbruchschutzmaßnahmen jetzt in Angriff zu nehmen.

Das Förderprogramm des Bundes für Einbruchssicherung wird gut nachgefragt und es gilt das „Windhund-Prinzip“: Wer die Förderung zuerst beantragt, bekommt diese auch. Eine Antrag­stellung im KfW-Zuschuss­portal ist möglich, solange die Förder­mittel nicht aufgebraucht sind. Sollten Sie konkrete Maß­nahmen planen, empfehle ich daher  eine zeit­nahe Antrag­stellung und Umsetzung.

Die KFW fördert Modernisierungs­maßnahmen, bei denen in Einbruch­schutz­maßnahmen investiert wird, mit bis zu 1500 Euro. Dazu gehören:

  • Einbau einbruch­hemmender Haus- und Wohnungs­eingangs­türen nach DIN EN 1627 oder besser
  • Einbau von Nachrüst­systemen für Haus- und Wohnungs­eingangs­türen (z. B. Tür­zusatz­schlösser, Querriegel­schlösser mit/ohne Sperrbügel, Kasten­riegel­schlösser)
  • Einbau von Nachrüst­systemen für Fenster, Balkon- und Terassen­türen sowie einbruch­hemmender Gitter und Rollläden (z. B. aufschraub­bare Fenster­stangen­schlösser, dreh­gehemmte Fenster­griffe, Band­seiten­sicherungen, Pilzkopf­verriegelungen)
  • Einbau von Einbruchs- und Überfall­meldeanlagen (z. B. Kamera­systeme, Panik­schalter, Personen­erkennung an Haus- und Wohnungs­türen, intelligente Tür­schlösser)
  • Baugebundene Assistenz­systeme (z. B. (Bild-)Gegen­sprech­anlagen, Bewegungs­melder, Beleuchtung, bauge­bundene Not- und Ruf­systeme).

Darüber hinaus können seit April 2016 nicht nur Zuschüsse, sondern auch Förderkredite mit günstigen Zinssätzen für Investitionen in den Einbruchsschutz beantragt werden. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite

www.kfw.de/zuschussportal oder unter www.kfw.de/einbruchschutz zu finden.