SPD Marzahn-Hellersdorf unterstützt Protestaktion des Jugendamtes

Der Regionale Sozialpädagogische Dienst (RSD) des Jugendamtes Marzahn-Hellersdorf veranstaltet am 16.08.2018 am Alice-Salomon-Platz in Helle Mitte eine Protestaktion, um auf die Arbeitsbelastung und eine bessere Eingruppierung im Tarifvertrag aufmerksam zu machen.

Iris Spranger, MdA, Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf, erklärt dazu: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendamt machen einen fantastischen Job. Ihre Arbeit ist sehr verantwortungsvoll und es gibt oft Momente, die für Herz und Seele sehr belastend sind. Dafür gebührt Ihnen unser größter Dank.

Dieser Dank und die Anerkennung der Leistungen muss sich aber auch in einer angemesseneren Bezahlung widerspiegeln. Daher stehen wir hinter den Forderungen, dass die SozialarbeiterInnen im RSD nach Entgeltgruppe 11 des TV-L bezahlt werden sollten. Wir fordern daher, dass sich der Senat in den Tarifverhandlungen dafür einsetzt. Gleichzeitig muss aber auch das Bezirksamt jede Anstrengung unternehmen die freie Stellen im Bezirksamt viel schneller als bisher zu besetzen, damit die vorhandenen Kolleginnen und Kollegen auch spürbar entlastet werden. Das Bezirksamt kann und muss hier deutlich schneller werden als bisher, andere Bezirke machen es vor. Genauso wichtig für eine dauerhafte Entlastung ist aber auch eine Begrenzung der Fälle pro MitarbeiterIn auf 65 Familien.

Wir und das schließt unseren Jugendstadtrat Gordon Lemm ein, unterstützen den Arbeitskampf der MitarbeiterInnen, denn all diese Maßnahmen zusammen führen dazu, die Arbeitsbedingungen wirklich deutlich zu verbessern.“