Sven Kohlmeier: Meine Meinung zum verweigerten Tisch für AfD-Parteiführung

Das Berliner Restaurant Bocca di Bacco verweigert der AfD-Parteiführung einen Tisch. In sozialen Netzwerken tobt ein heftiger Streit: Die einen loben das deutliche Zeichen des Restaurants (siehe u.a. mein Tweet bei Twitter), andere dagegen kritisieren heftig das Restaurant für „Nazimethoden“ und „Ausgrenzung“ oder meinen Tweet, nicht immer ganz fein und teilweise unter der Gürtellinie.
Meine Meinung: Es gibt in Deutschland Vertragsfreiheit, insofern kann sich das Restaurant selbst aussuchen, wen es als Gast haben will und wen nicht – sofern es nicht diskriminierend ist. Schon das Steigenberger Hotels and Resorts Bad Saarow sprach ein Hausverbot gegen einen NPD-Politiker aus. Das spannende an der Reaktion der #AfD ist einmal mehr, wie sich diese als Opfer in den sozialen Medien geriert.

Die AfD hetzt, grenzt aus und will anderen Menschen und Flüchtlingen grundlegende Menschen- und Asylrechte verweigern. Wenn die AfD aber selbst in ihrer Entscheidungsfreiheit über die Auswahl eines Restaurants eingeschränkt wird, gibt es einen wahren Shitstorm gegen das Restaurant und die AfD heult auf tiefsten Niveau rum. Nein, die Entscheidung und Zivilcourage vom Bocca di Bacco ist richtig. Wer hetzt, diskriminiert, alte Zeiten glorifiziert, andere Menschen ausgrenzt, der muss selbst damit leben, dass er in seiner Entscheidungsfreiheit eingegrenzt wird. Respekt für das Bocca di Bacco !!

Auch der Spiegel berichtete über den verweigerten Tisch: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/alexander-gauland-und-alice-weidel-berliner-restaurant-bedient-afd-politiker-nicht-a-1266126.html

Hier der Link zum Tweet von mir und die Kommentare: https://twitter.com/KohlmeierSPD/status/1125454042178752513)