Entlastung, Wertschätzung, Ressourcenentwicklung: SPD-Fraktion entwirft Personalkonzept zur Stärkung des Jugendamtes

In Marzahn-Hellersdorf, einem der kinderreichsten Bezirke Berlins, operiert das Jugendamt an seiner Kapazitätsgrenze: Personal ist knapp, der Betreuungsbedarf hoch, die Fälle pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter zu zahlreich – vom bürokratisch-dokumentarischen Aufwand ganz zu schweigen.

Dringend nötig sind Fallobergrenzen und eine bessere Vergütung mit Prämienzahlungen – und somit neue Stellen

Angesichts des gewaltigen Betreuungsaufwands, den die Sozialarbeiter des Jugendamtes im Bezirk zu bewältigen haben, verlangt die SPD-Fraktion ab sofort eine Obergrenze pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter, die 65 Familien nicht übersteigen darf. Nur so kann gewährleistet werden, dass individuell auf spezifische Herausforderungen in den hilfebedürftigen Familien eingegangen werden kann, um für Kinder und Eltern qualitativ und quantitativ angemessene Hilfsangebote zu planen und umzusetzen. Der dafür notwendige Stellenaufwuchs muss vom Bezirksamt veranlasst werden.

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