Iris Spranger: Für die Sicherheit der Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer: Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf einen Schritt voran gebracht!

Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf sucht Wunschstandort. Iris Spranger hilft dabei!

Die Wahlkreisabgeordnete Iris Spranger, MdA, SPD Fraktion und baupolitische Sprecherin dazu: „Das Akteurstreffen der an der Standortsuche für den Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf Beteiligten, am 19.11.2019, hat uns für den Wunschstandort der FFW Mahlsdorf einen großer Schritt nach vorne gebracht. Auf meine Einladung haben Senator Andreas Geisel und Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung, Vertreter der TLG Immobilien AG und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, der Feuerwehr Direktion Nord, der FFW Mahlsdorf sowie die Fraktionsvorsitzende der SPD BVV-Fraktion Jennifer Hübner, der Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion der Linken Björn Tielebein und der BVV-Vertreter seitens Bündnis90/Die Grünen Nickel von Neumann am Treffen teilgenommen. Hierbei wurden die Argumente für die Standortauswahl, der drei sich im Gespräch befindlichen Standorte, in den Straßen An der Schule, Landsberger Straße und Alt-Mahlsdorf, erörtert.
Das Grundstück Alt-Mahlsdorf 104 wäre ohne zusätzlichen Flächenankauf zu klein und das Grundstück gehört noch nicht einmal dem Land Berlin. Das Ankaufverfahren könnte laut Aussage der BIM drei bis fünf Jahre dauern. Im Übrigen wurde dieses Grundstück schon im Jahr 2005 von der Feuerwehr abgelehnt. Aus einsatztaktischen Gründen wurde auch das Grundstück in der Landsberger Straße abgelehnt. Fazit ist, dass der Wunschstandort der FFW Mahlsdorf in der Straße An der Schule aus einsatztaktischer Sicht der einzige zu realisierende Standort ist. Sowohl die BIM als auch die TLG, auf deren Fläche das Grundstück liegt, haben sich positiv für die Standortauswahl ausgesprochen. Senator Geisel betonte, dass die FFW Mahlsdorf seine volle Unterstützung bei der Umsetzung der Baumaßnahme hat. Da die Bürgermeisterin leider nicht an der Sitzung teilnehmen konnte, ist jetzt Dringlichkeit geboten.

Die TLG betonte, dass sie dieses Quartier, das jetzt im B-Plan als Gewerbegebiet ausgewiesen ist, bei Änderung des B-Planes in ein Mischgebiet, gern städtebaulich entwickeln würde. Dazu gehört natürlich in erster Linie den Standort für den Neubau der FFW Mahlsdorf zu sichern und eine weitere Bebauung mit Wohnungen, Einzelhandel, Dienstleistern, Ärzten und natürlich auch mit Gewerbeanteil für ruhiges Gewerbe vorzunehmen. Soziokulturelle Einrichtungen für den Bezirk, wie Bibliothek, Kita oder Jugendclub sollen dabei berücksichtigt werden. Mein Eindruck vom Engagement der TLG zur Entwicklung eines neuen Stadtquartiers, bei dem alle Bedarfe berücksichtigt werden, war positiv.
Um nach zwanzig Jahren der Suche nach einem neuen Standort für die FFW endlich voran zu kommen, muss der Bezirk jetzt handeln. Die Bürgermeisterin muss mit der TLG Gespräche führen, die allen Beteiligten Rechnung tragen, aber vor allem unserer Freiwilligen Feuerwehr in Mahlsdorf, die unter schlechten Umständen ihren Dienst absolvieren muss. Aber auch die angrenzende Schule möchte dringend ihr Grundstück zurück, auf welchem gegenwärtig die FFW steht. Die Kinder haben einen Anspruch auf einen ausreichend großen Schulhof!“
Die Fraktionsvorsitzende der SPD in der BVV, Jennifer Hübner sagt dazu: „Unsere Fraktion setzt sich seit Jahren gemeinsam mit Iris Spranger für den Wunschstandort der FFW Mahlsdorf ein. Es konnte gemeinsam mit den beteiligten Akteuren ein sehr konstruktives Gespräch geführt werde. Das Ziel muss es jetzt sein, den B-Plan dahingehend zu ändern, dass endlich der Wunschstandort auf dem Grundstück der TLG gesichert wird. Einen Antrag dazu haben wir bereits in die BVV eingebracht.“
Auch der Leiter der Feuerwehr Direktion Nord, Herr Kleist, sagte im Anschluss der Veranstaltung: „Ich habe das Zusammentreffen aller beteiligten Akteure an einem Tisch als sehr produktiv empfunden. Es hat uns einen Schritt nach vorn gebracht. Ich danke Frau Spranger für Ihre weitere Initiative in Richtung Neubau der Feuerwache für die FFW Mahlsdorf.“