Instrument des Elterngeldes für Krisenzeiten erweitern

SPD Marzahn-Hellersdorf fordert das (Groß-) Elterngeld S (Systemrelevanz)

ASF-Vorstand Marzahn-Hellersdorf 2020/21
Nicole Bienge, Luise Lehmann, Sasa Raber, Andrea Böhringer, Luise Harder (v.l.n.r.) nicht im Bild: Liane Ollech | © privat

Die SPD Marzahn-Hellersdorf wirbt für die Erweiterung des Instrumentes Elterngeld um eine Komponente „Elterngeld S“ für Krisenzeiten, welche mit Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebes verbunden sind. Ziel ist die Entlastung der Notbetriebe, sowie die Entlastung von in s.g. systemrelevanten Berufen tätigen Eltern.

„Notbetriebe sind zwar genau für jene Eltern gedacht, welche in den systemrelevanten Berufen arbeiten. Allerdings können sie beispielsweise der im Schichtbetrieb arbeitenden Pflegekraft nur bedingt eine Hilfe sein. Denn auch die Wahrnehmung des Notbetriebes kann zu organisatorischen Mehrbelastungen führen und ist nur begrenzt passgenau für Arbeitszeiten abseits des Standards.“

Iris Spranger, Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf

„Eine Lösung sehen wir in der Einbeziehung von Familienangehörigen, die in einer anderen Berufsgruppe tätig sind. Dies könnten mehrheitlich Väter, aber auch Großeltern sein. Ihnen einen finanziell und rechtlich abgesicherten Weg zu ermöglichen, sich um die Betreuung und Beschulung von Kindern in Krisenzeiten zu kümmern, ist unsere Idee.“

Nicole Bienge, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Marzahn-Hellersdorf

Der Beschluss wurde am Montag, 18. Mai 2020 vom Kreisvorstand der SPD Marzahn-Hellersdorf auf Antrag der ASF Marzahn-Hellersdorf einstimmig beschlossen. Den vollständigen Beschluss finden Sie hier http://www.spd-marzahn-hellersdorf.de/wp-content/uploads/2020/05/Elterngeld-S.pdf