ThemenBildung

Freitag 9. Juni 2017


Spranger: Bessere Löhne für Grundschullehrkräfte gefordert

Koalition bringt Antrag für bessere Löhne für Berliner Grundschullehrkräfte ein – Stärkung der Konrektorinnen und Konrektoren gefordert

Die Fraktionen der Regierungskoalition aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und Linkpartei stellen zur Novelle des Landesbesoldungsgesetzes einen Antrag (Drucksache 18/0335), durch den die Einkommen der Grundschullehrkräfte ab dem 1. Januar 2018 an das Niveau der Oberschullehrkräfte angeglichen werden.

Auch die Stellung der Konrektorinnen und Konrektoren soll gestärkt und ihre wichtige Arbeit an den Berliner Grundschulen gewürdigt werden.

Ziel des Vorhabens ist es auch, mehr geeignetes Führungspersonal für die Grundschulen gewinnen zu können.

Iris Spranger dazu: „Es ist höchste Zeit, dass diese anspruchsvolle Tätigkeit adäquat bezahlt wird. Ich erwarte dadurch auch eine Stärkung der Grundschulleitungen und eine erhöhte Attraktivität für diesen Job.“

V.i.S.d.P. Iris Spranger, MdA

Link zur Pressemitteilung vom 9. Juni 2017


Dienstag 6. Juni 2017


Spranger: Umfassendes Konzept für Grundschulen in Kaulsdorf und Mahlsdorf steht!

Iris Spranger, MdA, SPD Fraktion, baupolitische Sprecherin und Wahlkreisabgeordnete:

„Gemeinsam mit dem zuständigen Stadtrat, Gordon Lemm (SPD) und der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie ist es gelungen die Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern, in einem umfassenden Konzept zur mittelfristigen Sicherstellung der Schulstandorte Elsengrund, Kiekemal-Grundschule und Ulmen-Grundschule zu bündeln.

Die Schule am Elsengrund soll als Grundschule wieder in Betrieb gehen. Um den Bedarf vor Ort zu decken, wird zunächst ein Modularer Ergänzungsbau errichtet. Sobald das alte Schulgebäude saniert ist, soll im Ergänzungsbau eine Kita untergebracht werden.

Die Ulmen-Grundschule bekommt durch Anmietung eines Schulcontainers zusätzlichen Raum für die Essensversorgung. Die Frage des Baus einer Sporthalle wird zudem weiter verfolgt. Für die Kiekemal-Grundschule ist der Kauf oder die Anmietung von Schulcontainern für das Schuljahr 2018/19 vorgesehen, um die angespannte Raumsituation zusätzlich zu entlasten.

Ich möchte mich noch einmal bei allen Akteuren bedanken, vor allem aber bei den Eltern, die mit ihrem unermüdlichen Engagement wesentlich zur Lösungsfindung beigetragen haben.“

V.i.S.d.P. Iris Spranger, MdA

Link zur Pressemitteilung vom 6.6.2017


Mittwoch 7. September 2016


UNSERE Mahlsdorfer Oberschule kommt schnell – Vorzeigeprojekt erfolgreich

Unser Bürgermeister und Schulstadtrat Stefan Komoß konnte am 6. September 2016 auf einer Informationsveranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit über die Planungen zum beschleunigten Neubau einer Oberschule in Mahlsdorf informieren.

Es handelt sich um die erste Schule, die in Berlin in einem beschleunigten Verfahren errichtet werden soll. Mit dabei waren unter anderem die Bildungssenatorin Sandra Scheres sowie die Wahlkreisabgeordnete Iris Spranger, die sich gegenüber dem Senat seit Jahren für diesen Schulneubau einsetzt. Die Ausführungen zur Bauplanung wurden von einem Vertreter der SPD-geführten Senatsstadtentwicklungsverwaltung vorgetragen.

Durch mehrere neue Ansätze wie die Zusammenlegung von Planungsphasen, modulares Bauen und die Zusammenarbeit mit einem Generalunternehmer können die Bauzeiten für die Oberschule eindrucksvoll verkürzt werden. Statt bisher in 8 Jahren kann sie in knapp 3 Jahren bis zum Sommer 2019 fertig werden. Die Oberschule wird rund 1000 Plätze haben. Es wird die Möglichkeit bestehen, an der Sekundarschule auch Abitur abzulegen.

Solch einen Schulneubau haben wir in unserem HEIMATgebiet schon lange gebraucht. Dank des unermüdlichen Einsatzes der SPD-Stadträte, -Abgeordneten und -Senatoren kommen wir diesem großen Ziel nun näher.


Sonntag 15. November 2015


Bildung als Chance für ein selbstbestimmtes Leben sichern

Das haben wir erreicht:

In der Verantwortung unseres Schulstadtrats konnten wir alle Schulen im Bezirk erhalten, obwohl wir lange Zeit weniger Schüler als Plätze hatten. Da aber abzusehen war, dass wir bald wieder mehr Schüler haben werden, wurden keine Schulen geschlossen. Das ist nachhaltige Schulpolitik. Inzwischen sind aufgrund wieder wachsender Schülerzahlen die vorhandenen Schulgebäude nicht mehr ausreichend. Um die vielen neuen Schüler im Bezirk angemessen beschulen zu können, haben wir den Bau einer Oberschule am Habichtshorst in Biesdorf und einer Grundschule in Mahlsdorf durchgesetzt. Darüber hinaus wurden bei bereits bestehenden Schulen mehrere Schulergänzungsbauten errichtet, um die drängendsten Probleme zu lösen.

Noch immer sind allerdings viele Schulen und Sporthallen nicht renoviert. Dennoch ist es uns durch den klugen Einsatz von Geldern des Landes Berlin gelungen den Sanierungsstau abzubauen. Inzwischen gehört Marzahn-Hellersdorf zu den Bezirken mit dem geringsten Sanierungsbedarf. Dennoch es bleibt viel zu tun.

Das Land Berlin strebt eine stärkere Einbindung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelschulen an. Dafür bedarf es vor allem geschulten Personals. Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass unser Bezirk als Pilotbezirk von einem besonders hohen Anteil von zusätzlichen Fachkräften profitiert. Aber auch hier gilt, dass dieser Prozess keineswegs abgeschlossen ist oder an jeder Schule ohne Probleme funktionieren würde.

Das Nachholen von Haupt- und Realschulabschlüssen sowie des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg an Kolleg, Volkshochschule und an der Kerschensteiner Schule wurde ausgebaut und ist kostenfrei geblieben. Wir sind einer von nur zwei Bezirken in Berlin an denen Erwachsene ihren Hauptschulabschluss nachholen können.

Durch einzelne Projekte und eine enge Kommunikation zwischen Bezirksamt und Alice-Salomon-Hochschule konnten wir die Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Einrichtungen in unserem Bezirk und der Hochschule weiter ausbauen.

Unser Anspruch:

Für die Sozialdemokratie ist Bildung für alle seit jeher eines der wichtigsten Themen. Bildung bedeutet die Möglichkeit zu sozialem Aufstieg, die Fähigkeit zu eigenem, kritischen Denken und die selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Lebens. All das darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir möchten es Jedem und Jeder ermöglichen mit den bestmöglichen Chancen zu starten. Deshalb ist Bildungspolitik der Beginn von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit.

Lange Zeit stand hierbei vor allem die Förderung von Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf im Fokus. Gute Bildungspolitik fördert aber nicht nur, sie fordert auch. Nur Schulen, die sowohl für leistungsstärkere als auch leistungsschwächere Schüler gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten, können langfristig bestehen. Öffentliche Schulen müssen für alle Bevölkerungsschichten attraktiv sein. Dabei sollen nicht alle Kinder denselben Abschluss erreichen, sondern alle sollen den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen können. Das ist für uns Bildungsgerechtigkeit.

Über die Schulzeit hinaus steht die SPD für lebenslanges Lernen und den Ausbau der Lernangebote für Erwachsene und Kinder in bezirklichen Einrichtungen wie der Musikschule, der Volkshochschule oder dem Kolleg. Zu einem selbstbestimmten Leben ohne Ausgrenzungen zählt für die SPD Marzahn-Hellersdorf auch die Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Hierbei sind wir Modellbezirk für Berlin.

Marzahn-Hellersdorf verzeichnet inzwischen stark steigende Schülerzahlen. Diese an sich positive Entwicklung stellt aber auch besondere Herausforderungen an die Politik eine Beschulung für alle Kinder sicherzustellen. Es ist unser Anspruch allen Schülerinnen und Schülern im Bezirk einen bezirklichen Schulplatz in gut funktionierenden Schulen anbieten zu können und sie für ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.